Strategien und Design objektorientierter Programmierung

Zusammenfassung

Die Theorie der objektorientierten Programmierung (OOP) liefert ein fundiertes, praktikables und nützliches Entwicklungsmodell, welches die Softwareentwicklung rationeller gestaltet. Sie geht davon aus, daß jeder  in einem Projekt relevante Teil der Welt als eine Menge von Objekten, deren Aufbau und deren Beziehungen untereinander hinreichend beschrieben werden kann, um mit der programmierten Software Probleme lösen zu können. Die theoretische OOP erlaubt es so, für jeden Aspekt der realen Welt ein informationstechnisches Modell aufzustellen, was, mit einer Programmiersprache umgesetzt, jede Art moderner elektronischer Datenverarbeitung ermöglicht. Um ein adäquates Computer-Modell eines Sachverhalts zu erstellen, ist es zuerst nötig, die Realität auf relevante Elemente hin zu analysieren und die erkannten Elemente in einen problembeschreibenden Zusammenhang zu stellen, der mit Hinblick auf die angestrebte Lösung erweitert entworfen wird. Damit diese unscharfen Prozesse weitgehend präzise und vollständig durchgeführt werden können, können Methoden der Softwaretechnik angewandt werden, die, bei einer konsequenten Ausführung, in einer hinreichenden Beschreibung des Problemsachverhalts und der Lösung mündet. Als Notation für ein solches Modell existiert die Unified Modelling Language (UML), die eine auf Diagrammen basierende Visualisierung ermöglicht.

Werden diese Methoden in Zukunft erweitert und theoretisch noch weiter belegt, dann ergeben sich dadurch enorme Möglichkeiten, den Aufwand bei der Softwareentwicklung zu reduzieren, wenn entsprechende automatisierende Utilities produziert werden.